7 Schritte zum internen Wertschätzungstraining in Ihrem Unternehmen zahlen sich aus. Die Zahl der psychischen Erkrankungen von berufstätigen Menschen nimmt kontinuierlich zu. Jede zweite weibliche Mitarbeiterin und jeder dritte männliche Mitarbeiter muss derzeit damit rechnen, im Laufe des Berufslebens psychisch zu erkranken. Der Begriff „Burnout“ ist in aller Munde. Die Konsequenz für Unternehmen drückt sich in langen Fehlzeiten aus.

Zu den häufigsten Erkrankungen, die im Arbeits- und Berufsumfeld ausgelöst werden, gehören Depressionen, Angst- und Versagensstörungen. Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen können Sie entgegenwirken, wenn Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter durch Wertschätzung honorieren. Das Zauberwort heißt „Wertschätzungstraining“ und zwar in allen Ebenen der Mitarbeiterführung.

Wertschätzung ist eine psychosoziale Ressource, die in vielen Unternehmen sträflich vernachlässigt wird. Wertschätzung ist gesundheitsfördernd, steigert die Belastbarkeit und damit die Produktivität. Wertschätzung verhindert die innere Kündigung.

Eine entsprechende Unternehmenskultur, wo beispielsweise ältere Arbeitnehmer, Mitarbeiter mit Migrationshintergrund oder flexible Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen der Familienfreundlichkeit nicht als problematisch wahrgenommen werden, ist hierbei ein wichtiger Faktor. Konkret heißt das: Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden gleich behandelt, sind gleichgestellt bei betrieblichen Angeboten und haben die gleichen Chancen in der beruflichen Entwicklung. Es geht bei der Wertschätzung nicht allein um ein gutes und angemessenes Einkommen. Mitarbeiter wünschen sich Anerkennung für ihre Leistung, sinnvolle, interessante Tätigkeiten. Sie wollen als Persönlichkeit wahrgenommen werden. Ständiger Leistungsdruck ohne Anerkennung und Wertschätzung kann der Auslöser für psychische Erkrankungen wie Burnout sein.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen eine Wertschätzungskultur etablieren wollen, sind Wertschätzungstrainings als Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung das geeignete Mittel. Das Wichtigste ist die Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema. Führungskräfte sind Vorbilder und Multiplikatoren einer betrieblich gelebten Wertschätzungskultur.

7 Schritte zum internen Wertschätzungstraining

  1. Analysieren Sie den Umgang Ihrer Führungskräfte mit Ihren Mitarbeitern
  2. Sorgen Sie dafür, dass Lob und Anerkennung maßvoll und gerecht verteilt wird und sich nicht nur auf „Lieblingsmitarbeiter“ konzentriert oder inflationär angewendet wird.
  3. Teilen Sie Ihren Führungskräften die Rolle eines Mitarbeiters zu und geben Sie ihnen die Aufgabe, diese Situation zu reflektieren.
  4. Legen Sie Wert auf einen Mitarbeiterkalender, in dem Mitarbeitsgespräche und Planungen festgehalten werden.
  5. Sorgen Sie für Feedback-Regeln in der betrieblichen Kommunikation, die gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitern erarbeitet werden.
  6. Erstellen Sie gemeinsam mit allen Mitarbeitern einen „Wertschätzungsvertrag“, in dem die Leitlinien wie gegenseitige Unterstützung und Förderung innerhalb der Mitarbeiterschaft und der Unternehmensführung formuliert sind.
  7. Starten Sie eine Kampagne zum Thema „Wertschätzung“, bei der alle Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können.

Gerne unterstützen wir Sie in Ihrem Bemühen, eine betrieblich gelebte Wertschätzungskultur umzusetzen.

Copyright: vendamus®