Erneut eine Anekdote:

Vor fast 20 Jahren konzipierte ich in meinem vorigen Unternehmen einen Lehrgang „Fachkraft für Telefon-Marketing“ , heute würden wir dem Kind sicher einen anderen Namen geben, damals jedoch war es innovativ. Für die Vertriebsarbeit am Telefon gab es noch keine Ausbildung. Diesen Lehrgang führten wir als bayerisches Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit durch. Zuvor musste das Konzept jedoch in einem Gremium von sechs Personen in der Agentur präsentiert werden. Es war außergewöhnlich, dass für die Arbeit am Telefon einen Lehrgang über 6 Monate Dauer konzipiert war. Mit täglich 4-stündigem Training. Eine Person aus dem Gremium sagte: „Was wollen Sie denn in dieser Zeit trainieren? Es geht doch „nur“ ums Telefonieren und das kann ja wohl jeder!“. Soviel dazu. Nach meiner Präsentation wusste das Gremium, weshalb 6 Monate notwendig sind und genehmigte den ersten Kurs. Alle 23 TeilnehmerInnen hatten unmittelbar nach dem Kurs eine feste Anstellung, denn sie konnten sich danach selbst sehr gut als Arbeitnehmer „verkaufen“. Sie wussten – und wissen bis heute – worauf es bei der Vertriebsarbeit am Telefon ankommt.

Das Wissen und die gewonnene Erfahrung fließen ein in unsere heutige Vorgehensweise:

Angenommen, Sie möchten einen Workshop oder ein Training für Kommunikation im Vertrieb. Dann gehen wir wie folgt vor: Sie beschreiben uns in einem Briefing-Workshop, was Ihre Vorstellungen sind und welche Themen Ihrer Meinung nach relevant sind. Sie erlauben uns, dass wir mit allen am Training teilnehmenden Personen Einzelinterviews führen, in denen diese wiederum sagen, wo sie stehen und welchen Bedarf an Themen SIE haben. Hier wird auch aufgenommen, wer vielleicht bestimmte Formate nicht mag – Rollenspiele sind ein solches Beispiel hierfür. In den Einzelinterviews können offene Fragen einfach und intim gestellt und beantwortet werden.

Nach den Gesprächen konzipieren wir aus allen gesammelten Themen den Ablauf der Weiterbildungsmaßnahme. Manchmal empfehlen wir, dass die Gruppe gesplittet wird, weil wir in den Einzelinterviews erfahren haben, wie homogen die Gruppe ist. Oft starten wir mit einem Initial-Workshop und lassen dann über mehrere Monate dauernd Einzel-Coachings folgen. So können Sie und Ihr Team mit einer hohen Umsetzungsquote in den Alltag rechnen.

Kommen wir zur Art und Weise der Vermittlung – denn die Inhalte sind vermutlich mit vielen anderen Anbietern sehr vergleichbar. Wir sind überzeugt, dass es besonders auf die Art und Weise der Vermittlung ankommt und auch darauf, wer Wissen vermittelt. Denn wenn die Person, die trainiert, nicht das Vertrauen der Teilnehmer genießt, werden diese das angebotene Wissen kaum annehmen. Das „Wie“ kann am besten mit  dem neudeutschen „blended learning“-Ansatz beschrieben werden: Heute weiß man, dass die Mischung verschiedener Methoden – Spiele, Präsentationen, Unterlagen, Gruppen-Arbeiten, Diskussionen und Bewegungsanteile – die höchste Aufmerksamkeit bei den Teilnehmern bringt, und das Wissen so am tiefsten verankert wird und  in die Umsetzung kommt. Daher leben wir diesen Ansatz ganz bewusst und erfahren immer wieder positive Rückmeldungen von Teilnehmern, was uns in unserer Vorgehensweise bestärkt.

Sie wollen uns erleben? Gerne, sprechen Sie uns einfach an.

Herzlichst,
Ihre
Marion Borgs und das vendamus®-Team